Schichtarbeit - zukunftsorientiert, flexibel und alternsgerechtSchichtarbeit - zukunftsorientiert, flexibel und alternsgerechtSchichtarbeit - zukunftsorientiert, flexibel und alternsgerecht
Die Kunst, sich aufzustellen.

Schichtarbeit

"Solange sie jung sind, kommen die meisten Menschen mit der Unregelmäßigkeit noch einigermaßen klar. Doch ab Mitte 40 hat etwa ein Viertel der Schichtarbeiter Probleme", sagt Dieter Riemann, Professor für Psychologie und Leiter der Schlafmedizinischen Station der Universitätsklinik Freiburg, "mit dem Alter verliert die innere Uhr an Flexibilität."

Der Körper von Beschäftigten in Nachtschicht muss Leistung bringen, wenn die Körperfunktionen auf Schlaf ausgerichtet sind. Der Körper wird gezwungen, nachtaktiv zu werden.

Insbesondere wenn mehr als drei Nachtschichten hintereinander absolviert werden, versucht der Körper sich durch entsprechende Veränderungen im Stoffwechsel an ein Leben in der Nacht anzupassen.

Dieser Anpassungsprozess wäre grundsätzlich kein Problem, wenn er am Ende des Nachtschichtblockes nicht wieder revidiert werden müsste.

Die körperlichen Veränderungen entwickeln sich in den Früh- und Spätschichtblöcken sowie den freien Tagen wieder zurück, das heißt der Körper wird wieder tagaktiv. Und aus diesem „Ping-Pong-Effekt“ resultiert die hohe Belastung in Schichtmodellen mit längeren Nachtschichtblöcken.

Wir entwickeln gemeinsam mit den Beschäftigten unserer Kunden tragfähige Lösungen, die die Arbeitsfähigkeit auch bei Nachtschicht erhalten. Der abgebildete Plan ermöglicht so auch Conti-Schicht für ältere oder weniger belastbare Beschäftigte. Aufgrund der ungleichmäßigen Rotation ermöglicht er relativ problemlos die Einrichtung nachtschichtfreier Gruppen.